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Amberger Kulturförderpreis 2023 wird vergeben

Unterstützung talentierter Nachwuchskünstler – Bewerbungen und Vorschläge bis 31. Dezember

Rathaus der Stadt Amberg
Foto: © Pressedienst Wagner

AMBERG. 2011 hat die Stadt Amberg erstmals einen Kulturförderpreis an drei vielversprechende Nachwuchskünstler verliehen. Im kommenden Jahr wird die Auszeichnung zum siebten Mal vergeben. Ziel dieses Preises ist es, die besondere künstlerische Begabung junger Menschen anzuerkennen und ihre künftige Entwicklung auch in finanzieller Hinsicht zu fördern.
Der „Kulturförderpreis der Stadt Amberg“ ist mit 6.000 Euro dotiert, wobei der Betrag im Falle mehrerer Preisträger auf diese aufgeteilt werden kann. Voraussetzung für die Verleihung ist ein außergewöhnliches Talent auf dem Gebiet der bildenden oder darstellenden Künste oder aber im Bereich Musik, Literatur oder Film.

Darüber hinaus müssen die Kandidaten durch Geburt, Leben oder Werk mit der Region Amberg verbunden sein und dürfen bis zum Bewerbungsschluss das 27. Lebensjahr nicht vollendet haben. Das Bewerbungsverfahren endet diesmal bereits zum 31. Dezember 2022. Bis zu diesem Datum ist es möglich, sich entweder selbst um den Preis zu bewerben oder aber einen jungen, talentierten Künstler vorzuschlagen.
Die Bewerbungen und Vorschläge sind schriftlich beim Kulturamt der Stadt Amberg, Zeughausstraße 1a, 92224 Amberg, einzureichen und müssen neben dem Anschreiben einen kurzen Lebenslauf, Angaben zum bisherigen Werdegang und zur künstlerischen Zielsetzung enthalten. Zudem sind Nachweise über die künstlerische Tätigkeit und gegebenenfalls geeignete Exponate vorzulegen.
Sofern es sich um künstlerische Objekte handelt, ist zusammen mit den Unterlagen eine Einverständniserklärung einzureichen, dass die Kunstwerke der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden dürfen. Des Weiteren ist darzulegen, in welcher Weise man im Falle eines Zuschlags an der Preisverleihung mitwirken kann und möchte. Zu guter Letzt ist vonseiten des Bewerbers oder des Vorgeschlagenen zu gewährleisten, dass die künstlerische Betätigung auch auf Dauer ausgerichtet ist.

Dies kann zum Beispiel durch die Aufnahme eines Kunststudiums oder die Teilnahme an Ausstellungen oder Wettbewerben nachgewiesen werden. Auch dann, wenn aufgezeigt wird, dass im späteren Beruf eine künstlerische Betätigung angestrebt wird, gilt der Nachweis als erbracht. Eine Jury, die sich aus Vertretern der Stadt Amberg, Kulturexperten und Vertretern der Siemens AG – die auch die Hälfte des Preisgeldes beisteuert – zusammensetzt, wählt unter den eingegangenen Bewerbungen und Vorschlägen aus.
Über die endgültige Vergabe des Kulturförderpreises der Stadt Amberg wird schließlich der Kulturausschuss auf der Grundlage der Jury-Empfehlung entscheiden. Alle Beteiligten hoffen, mit diesem Angebot viele begabte Nachwuchskünstler ansprechen zu können und ihnen auf diese Weise eine Starthilfe für ihre weitere künstlerische Laufbahn zu geben.

Bericht: Stadt Amberg

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