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Stadt Amberg erarbeitet Konzept für die gastronomische Nutzung der Außenbereiche

Freischankflächen erweitern und zusätzliche Bereiche nutzen – Urlaubsfeeling daheim

Symbolbild: Biergarten

AMBERG. Am Dienstag, 5. Mai, haben der bayerische Ministerpräsident Markus Söder und Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger eine schrittweise Öffnung der Gastronomie angekündigt. Die damit verbundene Anregung von Herrn Aiwanger für eine großzügige Handhabung greift die Stadt Amberg gerne auf, wie Oberbürgermeister Michael Cerny und der Geschäftsführer der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Gewerbebau Karlheinz Brandelik betonen.

Gemeinsam mit dem städtischen Baureferenten Markus Kühne haben sie vereinbart, dass im Vorfeld der ab 18. Mai geplanten Öffnung der Außenbereiche ein ausgewogenes Konzept entwickelt wird, das den aktuellen Erfordernissen genauso wie den Bedürfnissen der Amberger Gastronomen Rechnung trägt. Darum wird geprüft, inwieweit die bestehenden Freischankflächen erweitert und derzeit noch nicht gastronomisch genutzte Flächen den Betreibern zusätzlich zur Verfügung gestellt werden können, damit diese die notwendigen Hygienevorschriften und speziell die Abstandsregelungen besser und leichter umsetzen können.
„Dabei könnten wir uns gut vorstellen, dass gerade auch kleinere Plätze für die Außenbewirtung freigegeben werden“, erklärt Karlheinz Brandelik mit einem Verweis auf den sonnigen Süden, wo es zahlreiche dieser lauschigen Ecken und Plätzen gibt, auf denen nur wenige Tische stehen und gerade deshalb zum Kommen und Hinsetzen einladen. „Vielleicht gelingt es uns damit, den Ambergerinnen und Ambergern auch ein wenig von dem Urlaubsfeeling zu vermitteln, das uns in diesen Tagen abhandengekommen ist“, freut sich der Amberger Oberbürgermeister schon jetzt auf den „Urlaub daheim“.

Ganz besonders aber ist es Michael Cerny und Karlheinz Brandelik in diesem Zusammenhang wichtig, dass die stark durch die Corona-Pandemie betroffene Gastronomie von dieser Maßnahme profitiert. „Deshalb soll auch darauf geachtet werden, eine je nach Situation und Lage der Einrichtungen weitestmöglich gerechte Lösung zu finden, mit der alle gut leben können“, so der Geschäftsführer der Gewerbebau. Aus demselben Grund wird es auch bezüglich der Sondernutzungsgebühren ein Entgegenkommen vonseiten der Stadt Amberg geben.
Aktuell arbeitet das Bauverwaltungsamt der Stadt Amberg das erforderliche Nutzungskonzept aus. Im Zuge dessen haben auch bereits Ortsbegehungen stattgefunden. „Im Laufe der nächste Woche liegt das Ergebnis vor. Interessenten, die ebenfalls mit einbezogen werden möchten, können sich im Vorfeld gerne bei uns melden“, verspricht Baureferent Markus Kühne. Als Ansprechpartner steht ihnen die Abteilung Sondernutzung unter Telefon 09621/10-1100 oder der Mailadresse sondernutzung@amberg.de zur Verfügung.

Bericht: Stadt Amberg

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