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Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zur bundesweiten Kriminalstatistik 2020: Bayern sicherstes Bundesland dank starker Polizei

Bayerisches Innenministerium
Bildnachweis: Bayerisches Innenministerium

BAYERN. Bayern war 2020 das mit Abstand sicherste Bundesland. Das geht aus der gestern veröffentlichten bundesweiten Kriminalstatistik hervor. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ist stolz auf das ausgezeichnete Abschneiden: „In Bayern leben heißt am sichersten leben und das schon seit vielen Jahren!“ Der Innenminister führt das vor allem auf die hervorragende Arbeit der Bayerischen Polizei zurück, die personell und ausstattungsmäßig auf Top-Niveau ist und künftig sogar noch weiter verstärkt wird. Dazu stehen von 2017 bis 2023 insgesamt 3.500 zusätzliche Stellen zur Verfügung. Der Sach- und Bauhaushalt der Polizei umfasst 2021 mehr als 559 Millionen Euro, ein Plus von rund 22 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. „Damit werden wir unseren Vorsprung bei der Inneren Sicherheit weiter auszubauen“, kündigte Herrmann an.

Wie Herrmann erläuterte, war Bayern im vergangenen Jahr bei allen wesentlichen Eckdaten der Kriminalstatistik im bundesweiten Vergleich auf Platz Eins. 2020 lag die Kriminalitätsbelastung (HZ) in Bayern mit 4.291 Straftaten pro 100.000 Einwohner (wie auch bei den nachfolgenden Zahlen ohne rein aufenthaltsrechtliche Verstöße wie illegaler Aufenthalt) erheblich unter dem bundesweiten Durchschnitt mit 6.209. Ebenfalls klar lag Bayern bei der Aufklärungsquote auf dem ersten Platz. Die Bayerische Polizei konnte 2020 66,4 Prozent der Straftaten aufklären (bundesweiter Durchschnitt: 57,2 Prozent). Dazu kommt beispielsweise auch die äußerst geringe Einbruchsrate. Das Risiko, Opfer eines Wohnungseinbruchs zu werden, lag laut Herrmann 2020 in Bayern bei nur 32 Fällen pro 100.000 Einwohner (bundesweiter Durchschnitt: 90 Fälle pro 100.000 Einwohner).
Spitzenplätze in der bundesweiten Kriminalstatistik belegen nach Herrmanns Worten auch bayerische Großstädte. Unter den 40 deutschen Großstädten mit mehr als 200.000 Einwohnern hatte München mit einer HZ von 5.765 wie in den Vorjahren auch 2020 die niedrigste Kriminalitätsbelastung. Auf Platz Zwei folgt Augsburg mit einer HZ von 6.799. Nürnberg liegt mit einer HZ von 7.133 an fünfter Stelle. Bei den 81 Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern belegen Fürth (HZ: 4.136) und Erlangen (HZ: 4.704) die Plätze Eins und Zwei im bundesweiten Ranking der niedrigsten Kriminalitätsbelastung.

Bericht: Bayerisches Innenministerium

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