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Nicht verwahrtes Feuer ruft Feuerwehr und Polizei mehrmals auf den Plan

Symbolbild: Brand auf einer Wiese
Symbolbild: Brand auf einer Wiese

NEUKIRCHEN. Im Laufe des vergangenen Donnerstag (18.07.2019) wurden Feuerwehr und Polizei gleich mehrmals zu einem Feuer in der freien Natur nahe der Gemeindeverbindungsstraße Neukirchen – Schönlind alarmiert.

Die erste Mitteilung von dem Brandereignis ging gegen 12.30 Uhr bei der Integrierten Leitstelle Amberg gegen 12.30 Uhr ein, Einsatzkräfte der Feuerwehr Neukirchen und der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg wurden auf den Weg gebracht.
Nach ihrer Ankunft am Einsatzort fanden die Hilfskräfte einen etwa 35 Quadratmeter umfassenden Brandplatz auf einer Wiese nahe der Gemeindeverbindungsstraße vor, das noch lodernde Feuer war nicht durch Personen betreut. Nach dem Löscheinsatz der Feuerwehr nahmen sich die Ordnungshüter des Brandgutes an und mussten feststellen, dass es sich dabei um Bauschutt, unter anderem bestehend aus Holzbrettern und Stroh handelte, offenbar die Überreste eines Gebäudeabrisses.
Die bei Gemeinde und Integrierter Leitstelle Amberg als Streuverbrennung angemeldete Aktion entpuppte sich somit als nicht genehmigungsfähige Abfallentsorgung. Die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg leitete gegen die Verantwortlichen ein Bußgeldverfahren wegen Zuwiderhandlungen gegen Abfallwirtschaftsvorschriften ein.

Zu einem weiteren Einsatz an gleicher Stelle wurden die Feuerwehren Neukirchen und Holnstein dann gegen 22.40 Uhr nochmals alarmiert. Offenbar hatten verborgene Glutnester ein Wiederentfachen des Feuers begünstigt. Der neuerliche Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Bereits am Donnerstagmorgen gegen 07.20 Uhr berichteten Augenzeugen gegenüber der Polizei Sulzbach-Rosenberg telefonisch, dass sie eine schwarze Rauchwolke Nähe Neukirchen ausgemacht haben wollen. Eine entsandte Streifenbesatzung suchte die Umgebung weiträumig nach dem Feuer ab, konnte es aber nicht mehr lokalisieren. Ob hier ein Zusammenhang mit den zuvor geschilderten Bränden besteht, lässt sich allerdings nicht mehr nachvollziehen.

Bericht: PI Sulzbach-Rosenberg

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