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Schockanrufer überlisten 87-Jährige

Symbolbild: Callcenterbetrug Quelle: Polizeiberatung.de
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Quelle: Polizeiberatung.de

LAPPERSDORF. Am Donnerstag, 26. Januar 2023, um die Mittagszeit erlangten Unbekannte durch einen sogenannten „Schockanruf“ hohe Beute. Unbekannte Anrufer riefen bei einer 87-jährigen Dame an und durch ihre Penetranz veranlassten sie die Dame zur Übergabe von Geld und Wertsachen im sechsstelligen Eurobereich. Wieder berichteten die Täter von einem durch ihren Sohn verursachten tödlichen Unfall und forderten eine Kaution für die Freilassung des Sohnes. Die Anzeigenerstattung erfolgte erst im Nachgang, sodass die Polizei erst am Wochenende die Ermittlungen übernehmen konnte.
Sollten Zeugen sachdienliche Angaben machen können, so werden diese unter der Telefonnummer 0941/506-2888 von der Kriminalpolizei Regensburg entgegengenommen.

Die Bayerische Polizei bittet um erneute Sensibilisierung der älteren Mitbürger. Die Trickbetrüger verwenden unterschiedliche Maschen, um die Opfer zur Herausgabe ihres Vermögens zu bringen. Hier wird Ihnen die Betrugsmasche „Schockanruf“ am Telefon kurz vorgestellt:
Den Opfern wird am Telefon erzählt, dass ihr Kind/Enkelkind einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und deshalb ins Gefängnis müsse. Während des Telefonats schreit und weint ein angeblicher Angehöriger ins Telefon. Dadurch soll Druck bei den Opfern erzeugt werden. Den Anrufern wird dann eröffnet, dass sie mittels einer höheren Geldsumme die Gefängnisstrafe abwenden könnten. Das Geld solle dann einem Abholer ausgehändigt werden.
Durch die echte Polizei werden niemals Kautionszahlungen zur Abwendung einer Gefängnisstrafe erhoben.
Wurden Sie von Telefonbetrügern angerufen – dann informieren Sie umgehend die Polizei über POLIZEINOTRUF 110!

Bericht: Polizeipräsidium Oberpfalz / Kripo Regensburg

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