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Unachtsamkeit führt zu Unfall mit drei Fahrzeugen auf der A93

Rettungsgasse auf der Autobahn Symbolbild Pixabay
Symbolbild: Rettungsgasse

WINDISCHESCHENBACH. Am Samstagvormittag ereignete sich auf der A93 zwischen den Anschlussstellen Windischeschenbach und Neustadt a.d. Waldnaab ein Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen, bei dem die Autobahn in Fahrtrichtung Holledau für ca. eine Stunde gesperrt werden musste.
Am 12.02.2022, gegen 10:45 Uhr staute es sich auf der A93, aufgrund des sehr dichten Verkehrsaufkommens, in Fahrtrichtung Holledau auf beiden Fahrstreifen. Zur Unfallzeit musste eine PKW-Fahrerin mit ihrem Ford Focus auf dem linken Fahrstreifen verkehrsbedingt sogar bis zum Stillstand abbremsen. Der dahinter fahrende Verkehrsteilnehmer mit seinem Nissan erkannte die Situation noch rechtzeitig und konnte sein Fahrzeug ebenfalls rechtzeitig abbremsen. Der unfallverursachende Autofahrer, der wiederum hinter dem Nissan fuhr, brachte seinen Audi, trotz Gefahrenbremsung, nicht mehr rechtzeitig zum Stehen. Er fuhr in den vor ihm stehenden PKW und schob diesen auf den Ford Focus. Da die stark beschädigten Fahrzeuge jeweils mit mehreren Personen besetzt waren und anfangs unklar war, wie viele Insassen wie schwer verletzt waren, wurde eine Vielzahl an Rettungskräften auf die Autobahn beordert. Dazu musste folglicherweise die Autobahn in Fahrtrichtung Holledau voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde hierzu an der Anschlussstelle Windischeschenbach durch die Feuerwehr Neuhaus ausgeleitet.
Nach erster Sichtung der Personen konnte glücklicherweise festgestellt werden, dass keiner der Unfallbeteiligten verletzt wurde. So konnten die Rettungswägen und der Rettungshubschrauber Christoph 80 die Unfallstelle zügig verlassen. Die Feuerwehr Windischeschenbach übernahm die Fahrbahnreinigung vor Ort. Nachdem die Fahrzeuge abgeschleppt wurden, konnte die Richtungsfahrbahn Holledau wieder für den Verkehr freigegeben werden. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 28000 Euro.
Lobenswert ist hierbei die gebildete Rettungsgasse der übrigen Verkehrsteilnehmer zu erwähnen. Diese war anstandslos gebildet und aufrechterhalten worden. Nur so konnten die anfahrenden Rettungskräfte, auch mit Großfahrzeugen, schnell zum Unfallort gelangen und Hilfe leisten.

Bericht: VPI Weiden

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