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Vergewaltigung einer Radfahrerin in Regensburg – Kriminalpolizei gründet Ermittlungsgruppe

Symbolbild: Radfahrerin
Symbolbild: Radfahrerin

REGENSBURG. Am Montagabend, 2. November 2020, ereignete sich im Regensburger Donaupark eine Vergewaltigung. Eine Radfahrerin wurde Opfer eines noch Unbekannten. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg führt intensive Ermittlungen, prüft Zusammenhänge mit anderen Vorfällen und wendet sich mit einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit.

Am Montag, den 2. November 2020, kurz vor 21.00 Uhr, fuhr eine 27-jährige Radfahrerin durch den Donaupark im Regensburger Westen. Nahe des Grillplatzes hielt sie ein anderer Radfahrer an, verwickelte sie in ein Gespräch und bedrohte sie schließlich mit einer Waffe. In der Folge kam es zur Vergewaltigung der Geschädigten. Der Täter flüchtete nach der Tat in unbekannte Richtung. Die junge Frau begab sich nach Hause, von wo aus die Polizei verständigt wurde.
Die Polizei leitete mit allen zur Verfügung stehenden Kräften eine Fahndung nach dem unbekannten Radfahrer ein. Das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hatte unter enger Einbindung der Staatsanwaltschaft Regensburg sofort die Ermittlungen übernommen. Zur Tataufklärung wurde zudem die Ermittlungsgruppe „West“  eingerichtet.

Beschreibung des unbekannten Täters
Der Polizei liegt folgende Personenbeschreibung vor:

Zeugenaufruf
Nachdem durch die zwischenzeitlich geführten Ermittlungen verwertbare Erkenntnisse zu Tat und Täter  gewonnen werden konnten, wendet sich  die Polizei  nun mit einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit:

Sämtliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0941/506-2888 entgegen. Jeder Hinweis kann für die Ermittler von Bedeutung sein!

Mögliche Tatzusammenhänge?
Die Ermittler prüfen auch Zusammenhänge mit zwei weiteren Vorfällen. Vergangene Woche wurden bereits zwei junge Frauen von einem bislang ebenfalls unbekannten Fahrradfahrer mit einer Waffe bedroht, wobei es in diesen Fällen nicht zu weitergehenden Handlungen kam. Die erste Tat ereignete sich am Freitag, 30. Oktober 2020, gegen 00.20 Uhr, in der Blauen-Stern-Gasse und die zweite Tat trug sich am Samstag, den 31. Oktober 2020, gegen 01.20 Uhr in der Parkanlage (Prebrunnallee) zwischen der Dr.-Johann-Maier-Straße und dem Stahlzwingerweg zu.
Auch zu diesen Fällen bitten die Ermittler um Zeugenhinweise.
Anzumerken ist ferner, dass der Täter in allen drei Fällen die Geschädigte zunächst unter einem Vorwand ansprach.

Im Rahmen der zwischenzeitlich geführten Ermittlungen wurden mehrere Personen überprüft. Dies führte auch zur kurzfristigen Festnahme eines 41-jährigen Verdächtigen. Da sich der Tatverdacht gegen ihn jedoch nicht weiter erhärtete, wurde er wieder entlassen. Die Ermittlungen werden deshalb gegen Unbekannt fortgesetzt.
Die Regensburger Polizei hat ihre Präsenz  daher seit  Tagen deutlich erhöht und wird weiter intensiviert. Dazu erhält sie auch Unterstützung durch die Bayerische Bereitschaftspolizei.

Bericht: Polizeipräsidium Oberpfalz / Kripo Regensburg

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