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Herrmann bei der Eröffnung der weltweit ersten Wasserstofftankstelle mit LOHC-Technologie in Erlangen

Wasserstofftankstelle
Symbolbild
Quelle flickr.com/photos/dirkvorderstrasse/

BAYERN. Innenminister Joachim Herrmann freut sich über die erste Wasserstofftankstelle in Erlangen, die als weltweit erste auf die vom Freistaat geförderte innovative ‚Liquid Organic Hydrogen Carrier‘-Technologie setzt: „Das ist ein weiterer Baustein für den Hightech-Standort Erlangen und zeigt, dass wir im Freistaat bei der Entwicklung umweltfreundlicher Energieträger vorne dabei sind.“ Im Rahmen der feierlichen Eröffnung auf dem Campus der Siemens AG am Samstag in der Henri-Dunant-Straße bezeichnete Herrmann mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellen als „Technologie für die Mobilität der Zukunft“, ergänzend zu batterieelektrischen Kraftfahrzeugen. „Selbstverständlich muss dafür die notwendige Infrastruktur geschaffen werden“, erklärte Herrmann. „Für den Erfolg von Wasserstoff im Verkehrssektor brauchen wir deutlich mehr Wasserstofftankstellen.“ Die Ankündigung der Stadt Erlangen, zukünftig auf klimafreundliche Wasserstoff-Kraftfahrzeuge beispielsweise bei der Müllabfuhr und beim Busverkehr zu setzen, ist laut Herrmann „absolut vorbildlich“.

‚Liquid Organic Hydrogen Carrier‘, kurz LOHC, ist ein flüssiges organisches Trägermaterial, das Wasserstoff aufnehmen und wieder abgeben kann. LOHC wird in konventionellen Erdtanks gelagert. Für die Rückgewinnung und Einspeisung des in LOHC gespeicherten Wasserstoffs sorgt eine spezielle Freisetzungsanlage. An der neuen Wasserstofftankstelle in Erlangen können Pkw und leichte Nutzfahrzeuge bei 700 bar und beispielsweise Busse bei 350 bar aufgetankt werden.

Bericht: Bayerisches Innenministerium

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