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Innenminister Herrmann zieht erste Sicherheitsbilanz zur IAA Mobility: Einsatzkonzept der Polizei hat sich hervorragend bewährt

Symbolbild: IAA
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MÜNCHEN. Innenminister Joachim Herrmann zieht für die IAA Mobility 2021 vom 7. bis zum 12. September in München eine erste Sicherheitsbilanz: „Das Einsatzkonzept der Polizei zum Schutz der Veranstaltung und der Bevölkerung hat sich hervorragend bewährt.  Mit bis zu 4.500 Einsatzkräften in der Spitze war die sichere Durchführung sowohl auf dem Messegelände als auch im Bereich der Open Spaces jederzeit gewährleistet.“ Nach Herrmanns Worten habe die Bayerische Polizei damit erneut bewiesen, dass sie auch Großveranstaltungen wie die IAA Mobility souverän absichern und äußerst komplexe Einsatzlagen mit größter Professionalität und viel Fingerspitzengefühl bewältigen könne. „Ich danke der Bayerischen Polizei sowie den vielen Unterstützungskräften aus dem Bund sowie anderen Bundesländern für ihren engagierten Einsatz“, so der Minister.

Der Samstag, 11. September 2021, stellte den Höhepunkt der Protestkundgebungen gegen die IAA Mobility 2021 dar. Mit insgesamt rund 10.000 Teilnehmern startete eine überörtliche Radsternfahrt von mehreren Startpunkten in ganz Südbayern nach München, wo sich die Teilnehmer am frühen Abend auf der Theresienwiese zur Schlusskundgebung sammelten. Parallel dazu fand ab den Mittagsstunden eine sich fortbewegende Versammlung in der Münchner Innenstadt mit in der Spitze etwa 3.500 Teilnehmern statt, die sich zur Schlusskundgebung mit den Teilnehmern der Radsternfahrt auf der Theresienwiese vereinigten. „Beide Großversammlungen sowie eine Vielzahl kleinerer Versammlungen während der Messewoche verliefen weit überwiegend störungsfrei“, erklärte der Minister. Hierbei lobte er die vielen friedlichen Versammlungsteilnehmer, „die ihr Anliegen bunt, kreativ und mit viel Engagement transportiert haben.“
Herrmann: „Ganz anders sah dies bei den gefährlichen Abseilaktionen auf den Autobahnen aus: Diese hatten mit friedlichem Protest nichts zu tun und waren unverantwortlich und gefährlich. Leider waren auch insbesondere am Rande des Versammlungsgeschehens am Freitag, den 10. September 2021, Störungen durch einige wenige Chaoten zu verzeichnen, die unsere Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten vehement bedrängten und kurzzeitig ein leerstehendes Haus besetzten.“ Der Minister betonte: „Die Polizei ist gegen Sicherheitsstörungen konsequent eingeschritten und hat ein deutliches Zeichen dafür gesetzt, dass wir hier in Bayern keine rechtsfreien Räume dulden und, abseits von den vielen friedlichen Protestaktionen, Ausschreitungen unter dem Deckmantel der Versammlungsfreiheit nicht toleriert werden.“

Insgesamt wurden im Verlauf der Messewoche bislang (mit Stand 12.09.2021 – 10:00 Uhr) 87 Personen fest- oder in Gewahrsam genommen, bei 199 Personen wurde die Identität festgestellt. Daneben wurden 144 Strafanzeigen sowie 16 Anzeigen aufgrund von Ordnungswidrigkeiten gefertigt. Darunter waren beispielsweise Delikte wie Verstöße gegen das Versammlungsgesetz, Widerstands und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte oder Körperverletzung sowie Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung.

Bericht: Bayerisches Innenministerium

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