Seniorin durch falsche Polizeibeamte betrogen – richtige Kriminalpolizei sucht Zeugen

Symbolbild: Callcenterbetrug Quelle: Polizeiberatung.de
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Quelle: Polizeiberatung.de

REGENSBURG. Trotz umfangreicher Warnungen und Präventionskampagnen gelingt es Betrügern mit der Masche des „falschen Polizeibeamten“ immer wieder gerade ältere Menschen um ihr Erspartes zu bringen. Zu einem Fall vom Montag, 30. Januar 2023, sucht die Polizei Zeugen.
Bislang Unbekannte riefen am Nachmittag eine Seniorin aus der Friedrich-Ebert-Straße an. Sie behaupteten, dass ihr Sohn einen tödlichen Unfall verursacht habe. Um Haft abzuwenden, sei die Zahlung einer hohen Kaution notwendig. Durch den Schockmoment und von der Gesprächsführung überrumpelt übergab sie gegen 15:30 Uhr einen niedrigen fünfstelligen Eurobetrag vor ihrer Haustüre an einen vermeintlichen Polizeibeamten. Diesen beschrieb sie als auffallend (circa 150 Zentimeter) klein, 20 bis 30 Jahre alt mit rundlichem Gesicht und kurzen schwarzen Haaren. Wer hat in diesem Zusammenhang in der Friedrich-Ebert-Straße oder der Umgebung Verdächtiges wahrgenommen? Die Kriminalpolizei Regensburg ermittelt wegen eines Betrugsdeliktes und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0941/506-2888 zu melden.

Die Polizei würde niemals solche Geldforderungen am Telefon stellen. Wenn Sie von solchen Gesprächen überrascht wurden, legen Sie auf. Verständigen Sie den Notruf über 110.

Weitere Tipps der Polizei gegen falsche Polizeibeamte:

  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, auch nicht durch Polizisten, die für angebliche Verwandte in einer Notsituation Geld benötigen.
  • Die Polizei fordert niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände von Ihnen, um Ermittlungen durchzuführen!
  • Rufen Sie nie über die am Telefon angezeigte Nummer zurück!
  • Übergeben Sie nie Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte!
  • Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit! Im Zweifel …110 wählen!


Weitere Details auch mit Audio-Beispielen finden Sie unter:
https://www.polizei.bayern.de/schuetzen-und-vorbeugen/beratung/039355/index.html

Bericht: Polizeipräsidium Oberpfalz / Kripo Regensburg