Herrmann zur Durchsuchungsaktion in Neumarkt

Bayerisches Innenministerium
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BAYERN / NEUMARKT. Innenminister Joachim Herrmann hat die gestrige Durchsuchungsaktion der Polizei mit rund 290 Einsatzkräften im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz als vollen Erfolg bezeichnet. „Unseren Ermittlern ist ein empfindlicher Schlag gegen eine Gruppierung mit rücksichtslosen und verfassungsfeindlichen Absichten gelungen“, erklärte Herrmann. „Dank der konsequenten Polizeiarbeit konnten geplante Sabotageakte an großen Stromleitungen erfolgreich verhindert werden.“ Wie Herrmann deutlich machte, nimmt die Bayerische Polizei entsprechende Hinweise immer sehr ernst. Ebenfalls sehr wichtig sei die konsequente Entwaffnung. Entsprechend wurden bei den sechs Männern gestern mehrere legale und illegale Schusswaffen sichergestellt. „Die Durchsuchungsergebnisse zeigen die bedenkliche Affinität zu Waffen und Verhaltensmuster der Prepper-Szene“, betonte der Innenminister.

Laut Herrmann hat die Entwaffnung von Extremisten höchste Priorität: „Jeder Verdachtsfall wird geprüft und alle rechtlichen Möglichkeiten werden ausgeschöpft.“ Nach Herrmanns Worten haben bayerische Waffenbehörden 2021 insgesamt 189 erlaubnispflichtige Waffen wegen Verdacht auf Extremismus eingezogen, davon 125 bei Rechtsextremisten und 48 bei Reichsbürgern.
Weitere Details zur Durchsuchungsaktion können Sie der Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberpfalz entnehmen.

Bericht: Bayerisches Innenministerium