Verleihung des 14. Preises des Historischen Kollegs

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gratuliert Prof. Dr. Michael Wildt zu dessen Auszeichnung: Deutsche Geschichte großartig dargestellt

Symbolbild: München
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BAYERN. Innenminister Joachim Herrmann hat gestern in Vertretung des Bayerischen Ministerpräsidenten bei der Verleihung des 14. Preises des ‚Historischen Kollegs‘ dem Preisträger Prof. Dr. Michael Wildt im Namen der gesamten Bayerischen Staatsregierung gratuliert. Der Historiker Wildt bekam die Auszeichnung vor allem für sein jüngstes Werk ‚Zerborstene Zeit. Deutsche Geschichte 1918-1945‘. „Die Lektüre Ihres Buchs ist eine große Bereicherung. Denn es gelingt Ihnen fesselnd, die abstrakte Ebene der Ereignisgeschichte zu verlassen und Ihren Leserinnen und Lesern die Geschehnisse stattdessen anhand authentischer Zeitzeugenberichte lebendig zu machen. Eine großartige Leistung.“, so Herrmann bei seiner Rede. München sei ein bedeutender Ort für historische Forschung und Lehre „Das Historische Kolleg ermöglicht als international renommiertes außeruniversitäres Institut Spitzenforschung von Weltrang“, lobte der Innenminister.
Herrmann machte deutlich, dass Geschichtsbewusstsein und gerade auch Geschichtswissenschaft für unsere Gesellschaft von herausragender Bedeutung sei. Es sei wichtiger denn je, die Lehren aus der Geschichte nicht zu vergessen. Der Innenminister betonte: „In Bayern und Deutschland bekennen wir uns darum ohne Wenn und Aber zu unserer Erinnerungskultur. Nur wenn wir für das Unrecht der eigenen Geschichte die Verantwortung übernehmen, können Aussöhnung und gute internationale Beziehungen das Fundament für eine friedliche Welt von heute und morgen bilden.“
Das Historische Kolleg mit Sitz in München ist ein Zentrum der historischen Forschung. Der „Preis des Historischen Kollegs“ wird alle drei Jahre vergeben. Damit wird das wissenschaftliche Gesamtschaffen eines Historikers gewürdigt. Weitere Informationen unter https://www.historischeskolleg.de/

Bericht: Bayerisches Innenministerium